Interview mit Ana Gabrić

XVIII. Gymnasium: Liebe Ana, herzlichen Glückwunsch zu deinem großen Erfolg: Das beste Ergebnis im Deutschabitur in ganz Kroatien, das ist wirklich eine tolle Leistung!!
ANA GABRIĆ: Vielen Dank, ich habe mich sehr über dieses Ergebnis gefreut!
XVIII. Gymnasium: War das für dich eine Überraschung oder hast du das ein bisschen erwartet?
ANA GABRIĆ: Ich habe mich wirklich viel und lange auf das Abitur vorbereitet und deshalb habe ich gehofft, dass ich ein gutes Abitur mache. Mit dem besten Ergebnis in ganz Kroatien habe ich jedoch nicht gerechnet.
XVIII. Gymnasium: Wie lange und wie hast du dich auf das Abitur vorbereitet?
ANA GABRIĆ: Na ja, eigentlich fängt man mit der Vorbereitung – allerdings unbewusst!- schon in der ersten Klasse an. Wir haben das Glück an unserer Schule, dass die einheimischen (meine Lehrerin war Frau Horvat-Dronske), aber auch die deutschen (Herr Keidel und Frau Mujan) Deutschlehrer und -lehrerinnen unglaublich engagiert und kompetent sind, und deshalb sollen alle, unabhängig davon, ob sie Deutsch im Abitur machen oder nicht, auf sie hören und mit ihnen von Anfang an lernen. Denn wenn man regelmäßig neue Vokabeln und grammatische Strukturen lernt, wenn man lernt, wie man ein Argument formuliert, welche Sprachmittel man braucht, um die schriftliche – aber auch die mündliche Kommunikation – gut zu strukturieren usw., dann braucht man unmittelbar vor dem Abitur nur noch ein paar schriftliche Arbeiten zu schreiben, um zu sehen, wie man mit der Aufgabenstellung klar kommt, und dann ist man auch schon fast vorbereitet. Für das Lese- und Hörverstehen braucht man ja nur den Wortschatz aus allen vier Jahren des Gymnasiums, ein gutes Ohr und viel Konzentration.
XVIII. Gymnasium: Würdest du auch anderen empfehlen, Deutsch im Abitur zu wählen?
ANA GABRIĆ: Also, wenn man Deutsch mag und es auch lernt, dann ja. Eigentlich ist es bei jedem Fach so: Man soll für das Abi diejenigen Fächer wählen, die man mag, denn positive Einstellung zu einem Fach erleichtert auch das Lernen.
XVIII. Gymnasium: Das wäre ein gutes Schlusswort, aber wir haben noch eine letzte Frage: Was sind deine Pläne für die Zukunft?
ANA GABRIĆ: Für meine Zukunft habe ich noch nicht alles genau geplant. Ich weiß noch nicht, welchen Beruf ich später machen möchte. Ich kann mir aber gut vorstellen, im Tourismus zu arbeiten, weil ich gerne mit Menschen arbeite und mehrere Sprachen flüssig spreche. Eines weiß ich aber ganz genau und zwar möchte ich später gerne nach Italien ziehen und in Rom leben.
XVIII. Gymnasium: Liebe Ana, vielen Dank für dieses Gespräch. Wir wünschen dir viel Glück und Erfolg für die Zukunft!
ANA GABRIĆ: Vielen lieben Dank!



